Erfahrungen eines Ex-Callcenter Agenten (Gastbeitrag)

 
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Fast jeder Deutscher hatte das “Vergnügen” Telefonterror an eigener Haut zu erfahren, sei es unerwünschte Telefonwerbung, Telefonspam oder im schlimmsten Fall Datendiebstahl, Kostenfallen oder Gewinnspielabzocke. Vor paar Jahren konnte man nicht vieles dagegen unternehmen, aber heutzutage gibt es effektive Methoden, wie man jegliche Art von Belästigung unterbinden kann. Verantwortlich dafür ist zumeist der deutsche Rechtsstaat, mit neuen Gesetzen oder auch durch Verbesserungen und Änderungen bestehender Gesetze. Aber ein großer Teil des Dankes gilt auch Menschen, die sich entschlossen haben etwas zum Kampf gegen Telefonterror beizutragen. Ein solches Team von Menschen erschuf ein spezielles Telefonbuch im Internet www.nummer-index.de, das täglich mit ausführlichen Informationen über belästigende Telefonnummern, Ratgebern, Tipps und Tricks “gefüllt” wird, Ich selbst bin ein aktives Mitglied des Teams, aber vorher war ich als Agent in einem deutschsprachigen Callcenter im Ausland tätig.

Durch diesen Job im Callcenter habe ich Erfahrungen gesammelt, die von großer Bedeutung sind im Kampf gegen Telefonterror. Warum ich mich dazu entschlossen habe “die Seiten zu wechseln”, liegt zumeist daran, dass ich nach über 100 000 Anrufen diesen Job einfach nur gehasst habe. Nach einigen Jahren im Callcenter wird einem bewusst, dass Geld nicht immer der wichtigste Faktor im Leben ist, sondern man sollte auch etwas Gutes der Gesellschaft tun. Ich entschloss mich ziemlich schnell dazu meine Erfahrungen im Callcenter-Bereich besser zu nutzen. Jetzt bin ich aktiv dabei Menschen, die von unerwünschter telefonischer Werbung belästigt werden, Menschen die in Kostenfallen getappt sind, Menschen die Opfer von Betrug geworden sind, einfach unter die Arme zu greifen und durch ausführliche Ratgeber, Tipps und Tricks täglich zu informieren.

Ich versuche mein bestes, meine Erfahrungen, und mein Wissen, welches ich mir als Callcenter Agent angeeignet habe, in Blogs aufzuschreiben und täglich zu veröffentlichen z.B. http://www.nummer-index.de/blog/auswirkung-von-telefonbelaestigung-im-arbeitsalltag/ Jeder unserer Mitglieder bekommt natürlich auch jede zwei Wochen eine Newsletter, um immer auf den neusten Stand zu bleiben, was Informationen angeht.

Dadurch wird der Telefonterror nicht eindeutig besiegt, denn Betrüger finden immer eine Art und Weise an ihre Opfer zu kommen. Aber es ist auf jeden Fall ein guter Anfang und der richtiger Weg, die Zahl der Opfer durch telefonische Abzocke, Datendiebstahl oder lästige Daueranrufe auf ein Minimum zu bringen.

GMX Mail mit IMAP auf iOS und in Mail auf OSX einrichten

 
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Ich hatte nun schon zwei mal das gleiche Problem. Ich habe einen bezahlten GMX (ProMail) Account. Damit steht mir IMAP als Protokoll zur Verfügung. Das möchte ich natürlich auch nutzen, denn IMAP bietet viele Vorteile gegenüber POP. Zum Beispiel werden die Emails auf dem Server gespeichert. So kann ich mit jedem Endgerät auf den gleichen Stand der Emails zugreifen. Des Weiteren bietet IMAP Funktionen, um Mails schon auf dem Server zu durchsuchen und zu analysieren. Dieser Mechanismus erlaubt es, Resultate solcher Recherchen dem Client zu übermitteln, ohne die gesamte Mailbox übertragen zu müssen.

Leider gibt es ein Problem beim Einrichten des Mailaccounts auf dem iPhone bzw. in Mail.app auf dem Mac.

Problem:
Sowohl Mail auf dem Mac als auch das iPhone schaltet in den Einstellungen des Accounts automatisch auf „Pop3″, obwohl es ein IMAP Account ist. Eine Umschaltmöglichkeit wird im Dialog nicht angeboten.

Lösung:

  1. Den Account mit falschem Passwort einrichten.
  2. Dadurch meldet der Dialog einen Fehler bei der Verifizierung und öffnet den Screen für „manuelle Einstellungen“.
  3. Dort kann man dann einfach auf „IMAP“ umstellen und die anderen Einstellungen vornehmen wie auf der GMX Hilfe-Seite dargestellt. [1]
  4. Wichtig: Passwort für Posteingang und Postausgang natürlich wieder auf das richtige setzen!

Nun kann ich endlich ohne Probleme meine Emails über IMAP von GMX abrufen und alle anderen Vorteile von IMAP nutzen.

[1] https://hilfe.gmx.net/mailprogramme/imap.html

Quelle: http://www.apfeltalk.de/community/threads/problem-gmx-imap-account-auf-iphone-5-einrichten.418834/

Raspberry Pi – RAM Upgrade – Woran erkenne ich welche Version ich habe?

 
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Seit Mitte Oktober gibt es den Raspberry Pi in einer Version mit 512MB Ram. Dieses Modell ersetzt das bisherige komplett. Alle aktuell bei Farnell / element14 und RS Components ausstehende Kundenbestellungen sollen nun die neue Version bekommen. Der Preis verändert sich nicht.

Als ich diese News las war mein Raspberry Pi noch nicht verschickt. Ein paar Tage später war er dann aber da. Die erste Aktion nach dem Auspacken war nun herauszufinden, ob ich noch eine „alte“ 256er Version bekommen habe oder schon die neue 512er Version.

Um herauszufinden um welche Version es sich handelt kann man den Fertigungscode auf der Oberseite des Chips entschlüsseln. Auf einem der Chips steht „Samsung“. Darunter eine Kombination aus Buchstaben und Zahlen. Was ihr suchen müsst ist ein „2G“ oder „4G“ (relativ am Anfang).

2G entspricht 2Gbits = 256MB RAM

4G entspricht 4Gbits = 512MB RAM

Ich hatte Glück und bekam eine Version mit 512MB Ram. Nun kann das Rumprobieren beginnen.

iOS Gerät (iPhone) komplett für Verkauf löschen

 
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Vor kurzem habe ich mein iPhone 4 verkauft, da ich mir das neue iPhone 5 geholt habe. Ich habe es über die ITunes Wiederherstellung gelöscht. Das dachte ich…

Nachdem das iPhone bei der Käuferin ankam schickte sie mir eine Nachricht, dass im AppStore nach meinem Password gefragt wird.

Eine Wiederherstellung in iTunes reicht also zum Löschen nicht aus. Zwar lassen sich Kontakte & Co nach der Wiederherstellung am iPhone nicht mehr anzeigen, liest man das Disk-Image aber aus und sucht mit entsprechenden Tools, tauchen alle Daten wieder auf. Sogar bei der Wiederherstellung werden alte Daten nicht sicher gelöscht. Um das zu erreichen, wählt man am iPhone „Einstellungen > Allgemein > Zurücksetzen“ und hier die Option „Inhalte & Einstellungen löschen“.

Wer es noch sicherer haben möchte, der setzt das iPhone danach neu auf – ohne irgendwelche Daten darauf zu synchronisieren und füllt es randvoll mit MP3s. Das überschreibt noch alte vorhandene Daten die sonst teils ausgelesen werden könnten.

Es war für mich eine Lehre und ich kann wohl von Glück sprechen, dass eine Person ohne kriminellen Hintergrund mein altes iPhone erstanden hat.

Raspberry Pi – Das Warten beginnt

 
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Der Raspberry Pi (von englisch Himbeere) ist ein kreditkartengroßer Einplatinen-Computer, der von der Raspberry Pi Foundation entwickelt wird. Dieser Mikrocomputer, kann mit einem Linux bespielt werden und ist universell einsetzbar (z.B. als MediaCenter, Streaming-Client, Miniserver, … , andere Einsatzmöglichkeiten).

Ich habe mir heute einen auf Vesalia bestellt und warte nun auf die Lieferung. Der Raspberry Pi wird in England produziert und kostet um die 35€.

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